Harald Christ: Mann mit Aufgabe

 
Seit mehr als 30 Jahren bringt Harald Christ Menschen in den Dialog – mit viel Gespür für das Gegenüber wie für die Sache.
Das hat den engagierten Unternehmer zu einem der wichtigsten Impulsgeber des Landes gemacht.
 
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Harald Christ kauft Consultum Communications

www.prreport.de, 28.01.2019
 
Die Politik- und Kommunikationsberatung Consultum Communications von Hans-Erich Bilges ist rückwirkend zum 1. Januar von der Firma Christ & Company übernommen worden.
 
Die Christ & Company mit Sitz in Berlin ist nach eigenen Angaben in der strategischen, konzeptionellen Beratung von Unternehmen und Führungskräften aktiv. Das im Herbst 2017 von Harald Christ gegründete Unternehmen bietet einen Mix aus Kommunikations-, Management- und Personalberatung.
 

Der 46-jährige Christ war in leitenden Funktionen unter anderem bei der Deutschen Bank, HCI Capital, der WestLB und der Postbank tätig. Von Mai 2016 bis Dezember 2017 amtierte er beim Versicherer Ergo als Vorstandsvorsitzender der Ergo Beratung und Vertrieb und als Vorstandsmitglied von Ergo Deutschland. SPD-Mitglied Christ war 2009 im Schattenkabinett des damaligen Kanzlerkandidaten Frank Walter Steinmeier Anwärter auf das Amt des Bundeswirtschaftsministers. Derzeit ist er Präsidiumsmitglied und Schatzmeister des SPD-Wirtschaftsforums und Beauftragter für den Themenbereich Mittelstandspolitik.

Die Firma Consultum Communications hat WMP-Gründer Bilges Anfang 2006 unter dem Namen CPM Consulting aufgebaut. Geschäftstätigkeit ist die Beratung von Vorständen, Unternehmern, Konzernen – vor allem Medienkonzernen – und Wirtschaftsverbänden auf den Gebieten Public Affairs und Krisen-PR, Publishing Consulting und IT-Sicherheit. Christ ist insbesondere an der Expertise in Sachen Politik- und Kommunikationsberatung interessiert. Der 74-jährige Bilges will weiterhin beratend zur Verfügung stehen.

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Weitere Presse zum Erwerb der Consultum Communications:
 
 
 

Visionäre gesucht

Humanismus im 21. Jahrhundert

Visionäre gesucht

Von Harald Christ

Unter dem Begriff des Humanismus lassen sich die unterschiedlichsten Denkansätze und intellektuellen Strömungen verordnen. Der zeitlose Kern, der auch den Humanismus des 21. Jahrhunderts prägt, ist das Streben nach einer besseren, einer ganzheitlicheren Form menschlicher Existenz. Wer aber verbindet diese grundsätzlichen Vorstellungen mit den Herausforderungen unserer Zeit? Wer macht sich in einer Welt des schnellen und pragmatischen Handelns darüber Gedanken, wie sich die Menschheit im Gesamten weiterentwickeln kann? Die Gesellschaft benötigt Vordenkerinnen und Vordenker, mutige Visionäre. Diese wiederum benötigen Plattformen und Rückenwind zur Entfaltung. Die Förderung junger Menschen, die sich auf der Basis humanistischer Werte mit dem gesellschaftlichen Entwicklungsprozess auseinandersetzen und sich mit den komplexen Herausforderungen unserer Zeit beschäftigen, ist entscheidende Aufgabe unserer Gesellschaft. Damit diese in der Lage ist, entsprechende Talente hervorzubringen, muss eine Ermöglichungskultur geschaffen werden, in der sich jede und jeder entfalten kann. Ermöglichung durch chancengleiche Bildung und Digitalisierung nahe an den Bedürfnissen der Menschen und unserer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft. Aber gerade hier hat die Bundesrepublik großen Nachholbedarf:

 

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„Lassen Sie sich kein Ultimatum setzen“ – Harald Christ

http://www.manager-magazin.de

„Das Verhalten der CSU Herrenriege – Seehofer, Söder, Dobrindt – ist einer Regierungspartei unwürdig und die Strategie ist im Angesicht der schlechten CSU-Umfrageergebnisse im bayrischen Landtagswahlkampf leicht zu durchschauen. Das in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einmalige verantwortungslose Verhalten destabilisiert Deutschland mit verheerenden Auswirkungen auf Europa. Wer die Sprache radikaler Rechtspopulisten übernimmt, legt die Axt an die Grundwerte unserer Demokratie und gefährdet die europäische Idee.

Frau Merkel: Eine starke deutsche Bundeskanzlerin mit Ihrer Richtlinienkompetenz lässt sich weder ein Ultimatum stellen noch damit unter Druck setzen. Sie lässt es nicht zu, dass grob vorsätzlich mit der Zukunft Europas und der Rolle Deutschlands in der EU gepokert wird. Wenn Sie hier nun nicht konsequent bleiben, ist es das Ende Ihrer Kanzlerschaft. Sie werden nur noch getrieben sein von einem Koalitionspartner, dem aus eigenen Interessen nahezu jede Methode recht ist.

Die Zeit der faulen Kompromisse ist vorbei. Die Wählerinnen und Wähler wenden sich jetzt schon von Ihnen ab und strömen verstärkt zu rechtspopulistischen AFD wie die letzten Umfragen zeigen. Die SPD wird in Sippenhaft genommen – obwohl Sie sich bisher auf eine stabile SPD als Koalitionspartner verlassen konnten. Das muss aber nicht so bleiben.

Es gibt darauf nur eine Antwort. Stärke zeigen! Europäische Lösungen mit unseren Partnern haben höchste Priorität und kommen vor nationalen Alleingängen. Sie müssen aber auch zu einem baldigen positiven Ergebnis führen und das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Politik wieder herstellen. Zu lange ist die Flüchtlingsfrage nicht geklärt – hier haben Herr Seehofer und Co. sogar Recht – die Methode die hier gewählt wird, ist jedoch inakzeptabel.

Wenn es mit Herrn Seehofer nicht geht und er weiter seine Spielchen spielt, muss er raus! Wenn es mit der CSU nicht geht, muss sie raus! Dann haben Sie es mit der CDU in der Hand. Nehmen Sie die Grünen rein oder es gibt Neuwahlen. Bei Letzterem haben die Wählerinnen und Wähler das Wort – und Sie einen Abgang, den ich mir für Europa, Deutschland aber vor allem für Sie persönlich nicht (!) wünsche.“

Christ ist derzeit Vorstand im geschäftsführenden Präsidium im Wirtschaftsforum der SPD e.V. und seit Mai 2018 Mitglied in der Lenkungsgruppe des SPD-Parteivorstandes, die sich um wirtschaftspolitische Zukunftsfragen kümmert.

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